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Wolfshunde und Katzen
Hunde und Katzen kommen, einmal
aneinander gewöhnt, gut miteinander aus allerdings ohne sich zu lieben.
Sie tolerieren sich. Das ist natürlich anders, wenn ein kleiner Tiger mit
einem Wölfchen aufwächst.
Alle 6 Katzen, die im Moment mit uns
zusammen leben kamen erst zu uns, als die Hunde schon ein Jahr alt waren.
Das Problem sind dann nicht die Hunde. Man kann Hunden immer befehlen, was
sie zu tun oder zu lassen haben. Katzen lassen sich als nicht sozial
lebende Tiere nichts befehlen. Am Anfang ging es mit Kampfkater Rulli und
unserer griesgrämigen Schnabbi schon mal rauer zu.
Rulli, unser riesiger, alter und furchtbar
lieber und anhänglicher Kater, kam nach einem verlorenen Revierkampf in
furchtbarem Zustand zu unseren Freunden von der Katzenhilfe Sigmaringen,
und drei Wochen später dann zu uns.
Er meinte Anfangs er müsse uns gegen die
Hunde beschützen. Wenn sie auf uns zusprangen kam Rulli wie eine Furie von
seinem Platz geschossen, und hängte sich an Theos Fell, einmal durch
den ganzen Garten. Dass er Theo dabei ständig mit seinem einzigen, noch
übrigen Zahn bearbeitete, hat er sicher nicht gemerkt. Er hat sich auch
nie gewehrt.
Leni hat Rulli, in die Ecke gedrängt,
allerdings zweimal zurecht gewiesen. Das ist nichts für schwache Nerven.
Auf jeden Fall müssen das die Tiere, selber miteinander regeln. Eingreifen
sollten Sie nur im äußersten Notfall. Die Katze muß begreifen, dass der
Hund stärker ist und sie deshalb nicht zu weit gehen darf. Das begreift
die Katze aber nur, wenn sie es selber erlebt. Trotz dass die Rangfolge
geregelt ist, meidet Leni jede Auseinandersetzung mit Rulli. Wenn er mal
faucht, geht sie Ihm gleich aus dem Weg. Und dass er es beim Fauchen
belassen sollte, weis Rulli jetzt auch.
Trotzdem kennt Rulli keine Angst. Er ist
unser eigentlicher "Wachhund", der auch einen Menschen, einmal als Gefahr
eingeordnet, ohne zu zögern angreift. Im August 2004 hat er einen Beamten
der Gemeinde Langenenslingen attackiert, der das Wasser kontrollieren
wollte. Rulli wurde auf die Terrasse verfrachtet. Zu unserm Entsetzen
rannte er ums Haus, kam durch die Katzentür im Küchenfester und startete
sofort seinen zweiten Angriff. Wir konnten Ihn dabei rechtzeitig abfangen
und dem Mann ist nichts passiert.
In zwischen haben sich alle aneinander
gewöhnt. Unsere drei kleinen, Gerdi, Hilde und Butzebär, kamen alle mit
wenigen Wochen zu uns. Gerdi und Butzebär sind Brüder und wurden beide von
ihrer Mutter im Alter von ca. 3 Wochen (Gerdi) und ca. 5 Wochen (Butzebär)
ausgesetzt. Für Theo und Leni war es jedes Mal ein Erlebnis, wenn ein
Katzenzwerg kam. Die kleinen leben in zwischen wie selbstverständlich mit
den Hunden zusammen.
Im folgenden einige Impressionen aus unserem
Alltag mit Theo, Leni, Rulli, Schnabbi, Mäusle, Gerdi, Hilde und Butzebär:
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