Gesundheit entspringt der Seele
Auf dieser Seite möchten wir Ihnen unsere Philosophie zur Gesunderhaltung unserer Hunde darstellen. Es geht um Krankheitsvermeidung und Heilung; nicht um die Behandlung von Krankheiten. Wenn Sie alles richtig machen (vorausgesetzt, dass Ihr Hund konsequent roh ernährt wird), sollte er gesund alt werden. Er bleibt bis ins hohe Alter fit und baut erst einige Wochen oder Monate vor dem Tode ab.
Im Folgenden lesen Sie das sicherlich schwierigste Kapitel, aber auch das wichtigste Kapitel für Sie und Ihren Hund. Was wir schreiben, hat wenig mit Schulmedizin zu tun. Es widerspricht auch so ziemlich allem, was Sie bisher gehört oder gelesen haben. Sie werden beim ersten Lesen sicher nicht alles verstehen. Das ist normal, weil wir die Dinge von einer anderen Seite betrachten. Lesen Sie das Kapitel mehrmals. Lesen Sie es, wenn Sie denken, Ihr Hund ist krank und Sie nicht wissen, was zu tun ist. Machen Sie sich keine Vorwürfe, wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie Ihrem Hund helfen können, denn Ihr Tierarzt weiß es auch nicht!
1. Der falsche Weg
Keinesfalls möchten wir nun Tierärzten oder Ärzten einen Stempel auf die Stirn drücken, wo darauf steht, dass sie schlecht sind. Wir haben Tierärzte meist als Menschen kennen gelernt, die an den Patienten interessiert sind, die mit fühlen und die helfen möchte. Wir brauchen Tierärzte auch, allerdings nur im Notfall.
Die so genannte Schulmedizin, und diese wurde auch Tierärzten auf der Universität vermittelt, nimmt nicht für sich in Anspruch zu heilen. Die Schulmedizin kann lediglich behandeln. Was ist der Unterschied:
Behandeln:
Die Symptome werden erfragt und untersucht. Daraufhin wird eine "Krankheit" diagnostiziert. Dann wird diese "Krankheit" mit z.B. Medikamenten behandelt. Das macht der Tierarzt. Er erforscht nicht die Ursache der Krankheit, sondern er "tötet" lediglich Ihre Folgen mit Medikamenten oder anderweitig ab. Wenn die Ursache für die Erkrankung jedoch nicht erkannt wird, erkrankt Ihr Hund nach kurzer Zeit wieder.
Heilen:
Krankheiten fallen nicht vom Himmel. Sie haben einen Grund. Im folgenden einige markante Beispiele beim Menschen:
- Menschen erkranken, wenn sie zuviel Stress haben
- Menschen erkranken, wenn sie keine Aufgabe mehr haben (Ruhestand)
- Menschen erkranken, nachdem der Partner stirbt, oder sie verlässt
- Viele Menschen haben Sonntags Magenschmerzen, weil sie Montags wieder zur Arbeit müssen. Wenn dies längere Zeit so geht, stellt sich Magenkrebs ein.
Diese Liste lässt sich endlos fortschreiben. Wenn der Mann mit den Magenschmerzen nun zum Arzt geht, verschreibt der Ihm ein Mittel gegen Magenschmerzen. Der Mann nimmt es dann immer Sonntags. Er spürt die Schmerzen nicht mehr. Wenn er sie wieder spürt, erhöht er die Dosis. Ein zwei Jahre später kommt der Magenkrebs. Dann die Chemotherapie. Dann die Berufsunfähigkeit (wenn der Mann die Chemotherapie überlebt). Dann wird der Mann plötzlich unbegreiflicher Weise wieder gesund. Er muss ja nicht mehr in die Firma, wo er täglich gelitten hat. Die Ursache für seine Krankheit ist beseitigt!
Heilen heißt die Krankheitsursache zu beseitigen. Dafür sind Ärzte, auch Psychotherapeuten nicht ausgebildet. Die Pharmaindustrie lebt auch nicht von einer Heilung, sondern von der Krankheit der Menschen und Tiere. Es ist richtig, erkrankte Patienten zu behandeln, ihre Schmerzen zu lindern. Das alleine löst aber nichts. Parallel muss nach der Ursache gesucht werden. Dann muss das Problem gelöst werden. Dieser Prozess ist als Heilung zu bezeichnen. Wenn der Mann mit den Magenschmerzen diese als Folge seiner Probleme auf der Arbeit erkannt hätte, hätte er sich so manches erspart. Er hätte sich zum Beispiel eine andere Arbeit suchen können. Oder er hätte versucht zu lernen, wie er sich gegen seinen Chef wehren kann. Der Krebs war eigentlich unnötig.
Die ausschließliche Reduzierung der Lehrmedizin auf Krankheitsbehandlung, gibt es in dieser Form vielleicht seit ca. 100 Jahren. Seit große Konzerne von der Krankheit der Menschen und Tiere leben und deren Drahtzieher mit Ihrer Geldmacht auch die Medienwelt kontrollieren. Sie bezahlen Studien von so genannten unabhängigen Instituten, hinter denen sie in Wirklichkeit selbst stecken. Bereits die Professoren, die jetzt den angehenden Mediziner ausbilden wurden mit scheinbarem Wissen manipuliert.
Der Vertreter eines Naturvolkes wird diese Form der Medizin sicher nur müde belächeln. Wir und viele andere Menschen sind davon überzeugt, dass diese Medizin auch nicht mehr all zu lange bestehen wird.
Dass die Erde eine Kugel ist, wussten die "Alten Griechen" bereits mehrere Jahrhunderte vor Christus. Als Galileo Galilei das tausend Jahre später behauptete, entging er nur durch Widerrufung und Abschwörung dem Scheiterhaufen der Römischen Inquisition. Die Kirche war an einem anderen Weltbild interessiert. Alte Schriften wurden unter Verschluss gehalten. Die Menschen mussten glauben, dass die Erde eine Scheibe ist und Jerusalem der Mittelpunkt. Darunter die Hölle, darüber der Himmel. Nur so konnte man die Menschen beherrschen.
Genauso geht es heute den Vertretern der "Neuen Medizin". Viele Ärzte, die aus Gewissensgründen nicht mehr bereit sind, Menschen nur zu behandeln und somit die Heilung zu verhindern, und das auch laut sagen, dürfen teilweise nicht mehr praktizieren. Nach Jahren wird man diese Menschen verehren, wie heute Galilei. Es wird leider immer so sein, dass es die Wenigsten noch erleben.
Zum Schluss des ersten Teils noch ein Tipp. Wir konnten zwar bisher auf den Tierarzt verzichten. Trotzdem ist er unter Umständen als Behandlungsspezialist (z.B. bei schweren Verletzungen) erforderlich. Wenn wir Sie überzeugen können, suchen Sie sich einen Tierarzt, der ähnlich denkt. Davon gibt es mehr als man glaubt, vor allem reifere Menschen. Reife hat bekanntlich nichts mit dem Alter zu tun.
2. Wie wenden wir dieses "Wissen" praktisch bei unseren Hunden (Katzen) an.
Wir haben uns im zweiten Abschnitt für drei Beispiele entschieden. Es muss auch gesagt sein, dass wir damals noch überwiegend Industrielles Fertigfutter verwendet haben, das natürlich jede Form der Erkrankung, wenn nicht unbedingt hervorruft, so doch begünstigt:
1. Beispiel:
Bei unserem Rüden Theo trat bereits eine Woche nach dem hier sein, mal mehr, mal weniger starker Ausschlag zu Tage. Natürlich war uns klar, dass dafür der Verlust seiner Mutter und der Geschwister ursächlich sein konnte. Wir hofften auf Besserung. Sie stellte sich jedoch auch nach Wochen nicht ein. Es wurde uns klar, dass Theo hündische Gesellschaft brauchte. Wir entschieden uns für Leni. Innerhalb einer Woche war der Ausschlag weg. Er trat bis heute nie mehr auf.
2. Beispiel:
Leni hinkte am linken Vorderlauf ab dem 4. Monat nach ausgelassenem Spiel manchmal mehrere Tage. Wir hatten damals zu wenig Erfahrung mit Wolfshunden. Die richtige Maßnahme wäre sofortige Einschränkung der Bewegungsfreiheit (dazu später mehr). Wir haben natürlich einige Leute mit Erfahrung gefragt, um was es sich dabei handeln könnte und was zu tun sei. Bezüglich der Diagnose gab es die unterschiedlichsten Vermutungen. Auch die einschlägige Literatur vermittelte uns kein klares Bild. Eindeutig sagten uns jedoch sowohl die Bücher, als auch die IW Erfahrenen, dass die Bewegung nachhaltig einzuschränken sei.
Diesen Ratschlag setzten wir sofort um. Das Grundstück wurde durch einen Zaun geteilt (die Hunde konnten vorher bis zu 100m spurten). Das toben war verboten. Auslauf für Leni nur noch jeden dritten Tag und an der Leine, nicht über 10 min. und so weiter. Und das über Monate. Das Hinken verschwand und stellte sich bis heute (inzwischen natürlich wieder bei voller Bewegungsfreiheit) nicht mehr ein.
Einen anderen allseitigen Ratschlag haben wir jedoch nicht befolgt. Allseits war zu lesen und zu hören, dass man so etwas dringend untersuchen lassen sollte und dass Leni vermutlich operiert werden müsse. Die Untersuchung beinhaltet das Röntgen unter Vollnarkose. Das wollten wir Leni nicht an tun. Außerdem wollten wir schlechte Ratschläge von guten trennen. Also haben wir nachgedacht und sind zu dem Schluss gekommen, dass es nicht wichtig ist, was Leni hat. Denn in jedem Fall konnte zunächst immer nur die Bewegung eingeschränkt werden. Irische Wolfshunde haben aufgrund ihrer "Übergröße" in der Wachstumsphase eben manchmal Probleme mit zu viel Bewegung (Nachträglicher Hinweis: Wir wussten damals noch nicht, dass die Fehlernährung mitverantwortlich war). So mancher Hund ist dabei völlig unnötigerweise "unters Messer" geraten. Denken Sie immer daran:
Sie müssen für Ihr Tier denken und entscheiden, niemand anders. Auch nicht der Tierarzt oder der Züchter!
Im zweiten Schritt haben wir uns Gedanken darüber gemacht, ob bei Leni die Verletzungsgefahr anatomisch bedingt, höher als bei Theo (er hatte ja den gleichen Auslauf) ist. Das ist natürlich nicht ganz auszuschließen. Doch glauben wir, dass Ihre erhöhte Verletzungsgefahr viel eher ihrem Temperament entspringt. Wenn sie einmal loslegt, ist sie nicht zu bremsen. Also was ist zu tun? Wir versuchen durch ein "Ruhetraining" Leni etwas zu formen.
Hier einfache Übungen, die in den Tagesablauf integriert werden können:
- Der Hund darf sich nicht einfach auf die Futterschüssel stürzen. Leni hat nach dem die volle Schüssel an ihrem Platz steht, so lange Platz zu machen, bis sie sich beruhigt hat. Dann erst darf sie essen.
- Nach der Fahrt zum täglichen Spaziergang, möchte sie sofort aus unserem Transporter springen. Das lassen wir nicht zu. Leni muss so lange auf "Sitz" oder "Platz" bis sie wieder ruhiger wird. Theo darf immer zu erst 'raus.
- Hilfreich ist auch einfaches Ausstellungstraining. Das einfache Verharren in "Steh" fördert Ruhe und Konzentration.
Außerdem soll Leni ihren Welpen keine Hektik vermitteln. Bei Ihrem ersten Wurf muss sie genug Ruhe und Reife haben.
3. Beispiel:
Im September 2004 fanden wir ein ca. drei Wochen altes Kätzchen. Es schrie fürchterlich nach der Mutter. Wir nahmen es zu uns und versorgten das kleine Katerchen. Am zweiten Tag hatte er trotz richtiger Ernährung furchtbare Krämpfe, speichelte und schrie. Natürlich war der Schock über den Verlust der Mutter und der Geschwister die Ursache für die Erkrankung und die körperlichen Schmerzen. Wir nahmen den Kleinen die ganze Nacht abwechselnd in die Hand und gaben ihm das was ihm fehlte. Wärme und Geborgenheit. Am Morgen ging es ihm besser und abends konnte er dann schon wieder essen.
Nicht nur wir, sondern auch unsere Freunde von der Katzenhilfe Sigmaringen waren überzeugt, dass wenn wir zum Tierarzt wären, der Kleine gestorben wäre. Den zusätzlichen Stress und die obligatorische, völlig sinnlose Spritze hätte er nicht überstanden.
10 Tage später hatten wir ein ca. 3 Monate altes Kätzchen 3 Tage zur Pflege. Es entwickelte sich sofort eine tolle Beziehung zu unserem kleinen Gerdi (so heißt er inzwischen). Als das Kätzchen wieder abgeholt wurde, hatten wir das selbe Drama in etwas abgeschwächter Form noch mal. Natürlich bekam Gerdi dann eine feste Spielgefährtin (Hilde).
Nachträglicher Hinweis: Wir wussten damals noch nicht, dass es sich bei der Schulmedizinischen Definition von Krankheit bereits um die Heilungsphase handelt. Gerdi wäre ohne jedes dazu tun innerhalb von einem Tag gesund geworden, da auch das Schockerlebnis, die tatsächliche Krankheitsphase, nicht länger angedauert hat. Er konnte nicht länger als einen Tag alleine gelegen haben, da er sonst gestorben wäre.
Lesen Sie zur Neuen Medizin nach Dr. med. Ryke Geerd Hamer die Seiten: www.pilhar.com und www.Neue-Medizin.de.
Nun stellen Sie sich vor, wir wären in den drei Fällen zum Tierarzt. Es wären die tollsten Diagnosen gestellt worden. Die Krankheiten und Medikamente hätten sich gegenseitig übertroffen. Wir haben das in den 28 Jahren, seit die verschiedensten Tiere mit uns leben, oft genug erfahren. Wir haben völlig sinnlose Behandlungen in unserer Kindheit selbst oft genug erlebt.
Es ist nicht wichtig, wie eine Krankheit genannt wird. Das müssen wir nicht wissen! Wir müssen vielmehr unser Tier kennen und nach der Ursache, dem bewussten (siehe Gerdi) oder unbewussten (siehe Leni) Problem suchen und es lösen. Das ist Heilung. Das hat der Tierarzt zum einen nicht gelernt. Zum anderen kann er das, selbst wenn er wie die Ärzte der Neuen Medizin, dazu fähig ist, auch nur bedingt leisten, weil nicht er, sondern Sie Ihr Tier genau kennen.
Unsere Tiere sind nicht trotz dass wir nur bei schweren Verletzungen den Tierarzt aufsuchen gesund, sondern eben deswegen! Das gilt natürlich auch für uns selbst.
Wir sind seit 2004 nicht mehr krankenversichert und greifen seitdem nicht mehr auf Ärzte zurück.
Wenn wir Sie nun interessieren konnten, fällt es Ihnen jetzt sicherlich schwer, dieses neue Wissen anzuwenden. Sie sind bestimmt auch verunsichert was im Einzelfall zu tun ist. Diese Verunsicherung ist positiv. Wären Sie es nicht, dann würden Sie sich zum Schaden Ihres Tieres ausschließlich auf die Schulmedizin verlassen.
Sie können uns, wenn Sie Fragen haben, gerne kontaktieren. Allerdings können wir Ihnen schon aus rechtlichen Gründen keinerlei Heilungsvorschläge und schon gar keine Behandlungsvorschläge machen. Dafür sind wir auch nicht kompetent. Wir können Ihnen aber vielleicht helfen, selbst den richtigen Weg für Ihr Tier zu finden.